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06.08.2025

Fußball trifft Tennis – 1. FC Köln und Telekom Baskets zu Gast

Innerhalb von zwei Tagen besuchten der 1. FC Köln und die Telekom Baskets Bonn die Anlage des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel – und zeigten, wie das Tennisturnier zum Treffpunkt des gesamten Spitzensports der Region wird.

Die 1. FC Köln Stars bei den Bonn Open

Sport verbindet. Diese einfache Wahrheit bewies die Turnierwoche der Bonn Open 2025 gleich doppelt: Innerhalb von zwei Tagen gaben mit dem 1. FC Köln und den Telekom Baskets Bonn zwei der bekanntesten Profisportteams der Region ihren Gastauftritt auf der Anlage des TC Blau-Gelb Bonn-Beuel. Die Tennisfans erlebten dabei Begegnungen, die weit über Autogramme und Selfies hinausgingen.

Der 1. FC Köln bringt die Bundesliga nach Beuel

Am Donnerstag, dem 7. August, sorgte das Public Village für Szenen, die man sonst eher von Fußballstadien kennt: Timo Hübers, Kapitän des 1. FC Köln, und Stürmer Luca Waldschmidt absolvierten eine Autogrammstunde vor dem Stand des Hauptsponsors SAP LeanIX – und wurden von den Fans begeistert empfangen. Bereits kurz nach Beginn hatte sich eine lange Schlange gebildet. Einige Besucher waren eigens aus Köln angereist, um ihre Idole einmal aus der Nähe zu erleben. Tosender Applaus und vereinzelte FC-Schlachtrufe schallten über die Tennisanlage – ungewöhnliche Klänge für einen Sandplatz, aber vollkommen passend für den Geist der Bonn Open.

Hübers und Waldschmidt nahmen sich für jeden Fan Zeit. Unterschriften, Fotos, kurze persönliche Worte – die beiden Bundesliga-Profis zeigten keinerlei Starallüren und mischten sich anschließend in Alltagskleidung unter die Zuschauer, ohne großes Aufsehen zu erregen. Hübers zeigte sich sichtlich beeindruckt von der Atmosphäre auf der Anlage: „Richtig gute Atmosphäre hier. So nah kommt man selten an die Profis heran."

Der besondere Moment für den Bundesliga-Kapitän folgte kurz darauf auf dem Center Court selbst. Vor dem Match vollzog Hübers den obligatorischen Münzwurf – und wurde dabei von den Zuschauern lautstark gefeiert. Waldschmidt verfolgte den Auftritt seines Teamkollegen von der VIP-Tribüne aus und quittierte ihn mit einem breiten Grinsen. Anschließend ließen die beiden FC-Profis den Nachmittag auf der Anlage ausklingen und verfolgten das Match des jungen Österreichers Joel Schwärzler gegen Routinier Federico Coria – ganz als Tennis-Zuschauer. Bei Hübers kribbelte es dabei sichtlich in den Fingern: „In der Freizeit stehe ich gerne selbst auf dem Platz, wenn es die Zeit zulässt. Das ist allerdings ein ganz anderes Niveau und einige Klassen weiter unten."

Die Telekom Baskets holen den Basketball auf den Tennisplatz

Einen Tag später, am 8. August, folgte der nächste Profisportbesuch: Sechs Vertreter der Telekom Baskets Bonn kamen auf die Anlage in Beuel. Das Sextett bestehend aus Juhwan Harris-Dyson, Michael Kessens, Jonathan Bähre, Kenan Reinhart, Kur Jongkuch und Co-Trainer Max Becker ließ sich von Turnierdirektorin Rebecca Quebbemann hinter die Kulissen des ATP-Challengers führen. Bei der Backstage-Tour trafen sie auf Tennisprofi Mick Veldheer und bekamen Einblicke in den Alltag auf der Tennistour – für Profisportler einer anderen Disziplin ein ungewohntes, aber faszinierendes Bild.

Kessens, der Tennis regelmäßig im Fernsehen verfolgt, war vom realen Tempo der Bälle beeindruckt: „Im Fernsehen nimmt man das so nicht wahr!" Sein Teamkollege Bähre reflektierte die Anforderungen des Tennissports aus der Perspektive eines Mannschaftssportlers. Die vielen Wochen des Reisens, die ständige mentale Belastung als Einzelsportler ohne die Unterstützung einer Teamstruktur – das hinterließ Eindruck: „Die mentale Leistung ist sehr groß! Im Basketball kann das Team Rückschläge gut auffangen – ein Tennisspieler muss das alleine." Nach der Backstage-Tour ließen die Baskets-Profis den Besuch auf der Clubhausterrasse ausklingen und verfolgten von dort die Spiele auf den Matchcourts.

Die Besuche des 1. FC Köln und der Telekom Baskets Bonn innerhalb einer einzigen Woche stehen stellvertretend für das, was die Bonn Open in der Region bedeuten. Das Turnier ist längst kein reines Tennisevent mehr – es ist ein Treffpunkt des Sports, der Wirtschaft und der Gesellschaft. Spitzensportler verschiedener Disziplinen kommen nicht, weil sie müssen, sondern weil die Anlage am Rastenweg eine Atmosphäre erzeugt, die anzieht.

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